Grundsätzlich sind gezielte Anschläge gegen die kritische Infrastruktur, wie sie jüngst in Berlin stattgefunden haben, nicht vollumfänglich auszuschließen. Der Aufbau unseres Stromnetzes erfolgt aber per se nach dem Grundprinzip n-1.
Das bedeutet, dass das gesamte System auch bei Ausfall einzelner Komponenten wie großen Leitungen oder Transformatoren stabil und sicher funktioniert, um größere Stromausfälle oder Überlastungen abzuwenden.
Darüber hinaus ist das Netz bei enercity aufgrund des urbanen Umfelds nahezu vollständig unterirdisch, was ebenfalls zur Sicherheit beiträgt. Knotenpunkte wie Umspannwerke sind zudem eingezäunt und mit speziellen Sicherheitsvorkehrungen ausgerüstet.
Service-Verträge mit speziellen Dienstleistern helfen dabei, im Falle größerer Störungsfälle zeitnah umfassende Instandsetzungsmaßnahmen einzuleiten. Gegen gezielte Anschläge helfen diese Maßnahmen aber nur bedingt. Entscheidend ist daher die Frage, wie Sicherheit zusätzlich gewährt werden kann und was Sicherheit kosten darf. Denn Versorgungssicherheit und eine sichere kritische Infrastruktur gibt es nicht zum Nulltarif.